Berliner Spütz AG und Beate-Uhse-Großaktionär vor dem Einstieg bei Borussia Dortmund - DER SPIEGEL
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Berliner Spütz AG und Beate-Uhse-Großaktionär vor dem Einstieg bei Borussia Dortmund

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Der sportlich und finanziell angeschlagene Fußballbundesligist Borussia Dortmund muss sich auf zwei neue Investoren einrichten. Nach SPIEGEL-Informationen will Richard Orthmann, Großaktionär der Beate Uhse AG, mindestens fünf Prozent der Aktien an Deutschlands erstem börsennotierten Fußballclub übernehmen. Der in der Schweiz lebende Geschäftsmann bestätigt zwar, BVB-Großaktionär Florian Homm gut zu kennen. Zu seinem möglichen BVB-Investment aber sagt er: "Kein Kommentar." Neben Orthmann hat auch die Berliner Spütz AG Interesse an einem Engagement beim Revierclub. Dem SPIEGEL liegt ein 84 Seiten umfassendes Sanierungskonzept der Beteiligungsgesellschaft für den BVB vor. Ihr Urteil über die wirtschaftliche Lage des Vereins ist vernichtend: "Schwerer Turnaround-Fall, kein Konzept, kein geeignetes Management, zu starke Aktionärsunruhe, Lizenz gefährdet." Trotz allem hält Spütz die Fußball-Aktie offenbar für ein gutes Investment. Man habe die "notwendige Kompetenz und die geeigneten Kräfte" für eine Rettung. Es müsse aber gewährleistet sein, dass "die Spütz AG die Umsetzungsmöglichkeiten beim BVB bekomme". Im Falle eines Einstiegs würden die Berliner als Erstes auf die Ablösung der BVB-Manager Niebaum und Meier drängen. Wesentliches Kennzeichen bei erfolgreichen Sanierungen von Fußballclubs sei "ein Umbruch in der Managementstruktur", heißt es dazu in dem Strategiepapier.