Bundesagentur für Arbeit reduziert Engagement für Personal-Service-Agenturen - DER SPIEGEL
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Bundesagentur für Arbeit reduziert Engagement für Personal-Service-Agenturen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Bundesagentur für Arbeit kappt die Förderbeträge für ihre sogenannten Personal- Service-Agenturen (PSA). Die Verleihunternehmen, die VW-Personalmanager Peter Hartz einst zum "Herzstück" seines Reformwerks erklärte, erhalten künftig nur noch eine monatliche Kostenpauschale von durchschnittlich 500 Euro je Arbeitslosen. Das geht aus einem behördeninternen Ausschreibungsentwurf hervor. Bisher hatten die Agenturen durchschnittlich rund 1000 Euro je Jobsuchenden erhalten. Mit dem Betrag müssen die PSA alle Ausgaben decken, die ihnen beim Verleih von Arbeitslosen an private Unternehmen entstehen, zum Beispiel den Verdienstausfall in verleihfreien Zeiten. Mit der geringeren Förderung wird die Bedeutung der Agenturen weiter abnehmen, erwarten Experten, weil sich der Verleih künftig nur noch in Regionen mit günstiger Arbeitsmarktlage und für leicht vermittelbare Kräfte lohnt. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Bundesagentur die Zahl der PSA zurückgeschraubt, nachdem die Erfolge weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren. Im vergangenen Jahr waren im Durchschnitt 27 800 Arbeitssuchende bei den Verleihagenturen beschäftigt.