Bundesagentur gibt kaum Geld für Hartz-IV-Förderung aus / Verwaltungsausgaben stiegen dagegen um über 300 Prozent - DER SPIEGEL
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Bundesagentur gibt kaum Geld für Hartz-IV-Förderung aus / Verwaltungsausgaben stiegen dagegen um über 300 Prozent

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Die Bundesagentur für Arbeit hat bislang kaum Geld für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen im Rahmen der Hartz-IV-Reform eingesetzt. Das geht aus einem Zwischenbericht der Nürnberger Behörde für das Bundeswirtschaftsministerium hervor. Danach haben die sogenannten Job-Center in den ersten beiden Monaten des Jahres lediglich 375 Millionen Euro für Eingliederungsmaßnahmen ausgegeben, deutlich weniger als geplant. Zudem haben dem Bericht zufolge lediglich 22 Prozent der Agenturen Eingliederungspläne aufgestellt, in denen die arbeitsmarktpolitischen Vorhaben dieses Jahres aufgelistet sind. Deutliche Steigerungen weist der Bericht dagegen für die Kosten der Hartz-IV-Reform aus. Danach sind die Ausgaben im Vergleich zum Januar für die sogenannten passiven Leistungen des Arbeitslosengeldes II im Februar um rund 15 Prozent gestiegen. Bei den Verwaltungsausgaben gab es sogar einen Zuwachs um über 300 Prozent. Um die Personalengpässe in den Job-Centern aufzulösen, will die Bundesagentur rund 2500 Mitarbeiter in die neuen Hartz-IV-Behörden abordnen.