Fiktives Phoenix-Konto mit 900 Millionen Dollar - DER SPIEGEL
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Fiktives Phoenix-Konto mit 900 Millionen Dollar

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Der Anlagebetrug bei der Frankfurter Finanzfirma Phoenix Kapitaldienst GmbH funktionierte nach Darstellung des vorläufigen Insolvenzverwalters Frank Schmitt über ein virtuelles Konto, "auf dem eine Art Computer-Börsenspiel veranstaltet wurde". Neben einigen realen Konten mit tatsächlichen Umsätzen führte Phoenix laut Schmitt ein Konto mit 900 Millionen Dollar beim Londoner Broker Man Financial auf, das gar nicht existierte. Der tatsächliche Schaden für die rund 30.000 Anleger lässt sich noch nicht beziffern. Insider gehen von mehreren hundert Millionen Euro aus.