Gesundheitsministerin Schmidt prüft AOK-Umzug nach Berlin auf Wirtschaftlichkeit
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will den geplanten Umzug des Bundesverbands der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) von Bonn nach Berlin prüfen. In einem Brief forderte sie den Kassenverband auf, weitere Daten über den geplanten Transfer von rund 500 Angestellten an die Spree und die Anmietung einer neuen Verwaltungszentrale in der Hauptstadt vorzulegen. Der Verband müsse nachweisen, dass der geplante Umzug den Kriterien der Wirtschaftlichkeit genüge, heißt es in dem Schreiben. Bereits im vergangenen Jahr hatte der AOK-Vorstand beim Ministerium beantragt, den geplanten Umzug zu genehmigen. AOK-interne Kritiker hatten dagegen moniert, die Anmietung eines teuren Verwaltungsgebäudes in bester Hauptstadtlage könne möglicherweise Millionen verschlingen und das Image der Kassen beschädigen.