Heimliche Mitarbeiterüberwachung bei Stilke - DER SPIEGEL
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Heimliche Mitarbeiterüberwachung bei Stilke

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Heimliche Filmaufnahmen ihrer Mitarbeiter hat die Bahnhofsbuchhandelskette Stilke in einer Filiale im Hamburger Hauptbahnhof machen lassen. Nur durch Zufall entdeckte ein Beschäftigter die versteckte Kamera über einer Deckenplatte in einem Raum, in dem sich Mitarbeiter auch umziehen. Daraufhin löste ein Kollege die Minikamera von der Deckenplatte – nun will das Unternehmen, das zum Schweizer Konzern Valora gehört, den 35-Jährigen fristlos feuern: wegen Sachbeschädigung. Stilke-Chef Mathias Gehle will sich zu der Mitarbeiterbeobachtung nicht äußern. Der Stilke-Betriebsrat hat den Beschäftigten in allen Filialen geraten, auf verdächtige Löcher in der Decke zu achten. Ende April wird das Hamburger Arbeitsgericht über die Kündigung entscheiden.