Raketenprogramm: Generalbundesanwalt ermittlelt gegen iranische Firma - DER SPIEGEL
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Raketenprogramm Generalbundesanwalt ermittlelt gegen iranische Firma

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen ein Teheraner Unternehmen, das im Verdacht steht, in Deutschland Zubehör für das iranische Raketenprogramm gekauft zu haben. Die Firma Mizan Machine hatte im vergangenen August einen rund 600.000 Euro teuren Spezialkran der süddeutschen Firma Liebherr bestellt.
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Hamburg - Der Kran am 7. April in Hamburg verschifft. Bei der Ausfuhrkontrolle unterlief dem Zoll offensichtlich eine Panne: Eine Warnung vor dem Unternehmen, das auf einer schwarzen Liste der Behörden steht und verdächtigt wird, bereits mehrfach der Teheraner Rüstungsindustrie zugearbeitet zu haben, erfolgte erst, nachdem der Frachter "Hual Africa" in Hamburg abgelegt hatte.

In mehreren Krisensitzungen prüfte die Bundesregierung in den vergangenen Tagen, ob der Frachter nun durch die Behörden gestoppt werden kann. Ende vergangener Woche befand sich das Schiff im ägyptischen Hafen Port Said. Die Ermittler befürchten, dass der deutsche Kran beim Bau der Schahab-3- und Schahab-4-Raketen Irans eingesetzt werden soll, von denen sich besonders Israel bedroht fühlt.