CSU fordert Kürzung der staatlichen Fördermittel für Offshore-Windanlagen
Die Investoren von Offshore-Windanlagen müssen sich im Fall eines Regierungswechsels auf eine Kürzung der staatlichen Fördermittel einstellen. Nach einer Vorlage für CSU-Chef Edmund Stoiber, der das energiepolitische Programm seiner Partei im Juni in Augsburg vorstellen wird, soll in Teilbereichen die bisherige staatliche Förderung pro geliefertes Kilowatt Strom nach der sogenannten Einspeisevergütung gekippt werden. Für leistungsstarke und technisch ausgereifte Offshore- Parks fordert der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel stattdessen eine Abnahmeverpflichtung der Industrie nach einem Quotenmodell. Die staatlichen Fördermittel sollen weiterhin zu "kleineren Märkten" wie Wasserkraft, Biogasanlagen oder Windrädern im Binnenland zur Erzeugung umweltfreundlichen Stroms fließen. Insgesamt sehen die Unionschristen in den Öko-Energien für Deutschland ein "großes Innovations- und Exportpotential", das ebenso viele Arbeitsplätze schaffen könne wie die Automobilindustrie.