Rottweiler führt Beißliste an
Schäferhunde und Rottweiler sind gefährlicher als Kampfhunde. Wissenschaftler der Freien Universität Berlin haben erstmals umfassende Statistiken über Beißvorfälle von Hunden in der Hauptstadt ausgewertet. Die meisten Vorfälle, so die bisher unveröffentlichte Studie, verursachte der Deutsche Schäferhund. In Berlin sind 10,52 Prozent aller Vierbeiner Schäferhunde, ihr Anteil an den registrierten Angriffen lag indes bei 20 Prozent. Noch schlechter schnitt der Rottweiler ab: Die Rasse stellt 3,42 Prozent aller Hunde in Berlin, war aber an 8,14 Prozent aller Fälle beteiligt. Der Rotterweiler war damit die mit Abstand aggressivste Rasse in Berlin. Von den Rassen, die in den meisten Bundesländern als Kampfhund gelten, war nur der American Staffordshire Terrier ähnlich angriffslustig (1,62 Prozent aller Hunde, 3,43 Prozent aller Vorfälle). Der Bullterrier tauchte dagegen weit seltener auf als der Durchschnitt aller Hunde in Berlin.