IG Metall soll fast 190 Millionen Euro in marode Gewerkschaftsbank gepumpt haben - DER SPIEGEL
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IG Metall soll fast 190 Millionen Euro in marode Gewerkschaftsbank gepumpt haben

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Die IG Metall hat erhebliche Finanzmittel eingesetzt, um eine Schieflage bei der Hypothekenbank AHBR abzusichern. Insgesamt soll die Gewerkschaft knapp die Hälfte eines Sanierungsbeitrages in Höhe von 380 Millionen Euro gezahlt haben, den die Finanzaufsicht BaFin Ende 2004 von den Gewerkschaften verlangt hatte. Da einige klamme Gewerkschaften wie die IG Bau oder der DGB nicht in der Lage waren, entsprechend ihrer Anteile an der Gewerkschaftsholding BGAG einzuzahlen, übernahm die IG Metall einen höheren Anteil. Dafür ließen sich die liquideren Gewerkschaften bei einer bisher geheim gehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung der Gewerkschaftsholding am 22. Dezember 2004 als Ausgleich ihres Engagements Kaufoptionen für einen höheren Anteil an den Erlösen aus der bevorstehenden Zerschlagung der BGAG gewähren. "Wir wollten einen geordneten Verkaufsprozess ermöglichen", rechtfertigt die IG Metall ihr starkes Engagement. Die Streikfähigkeit sei trotz des dreistelligen Millionenbetrages "in keinster Weise beeinträchtigt".