Bundesbeamte gehen mehrheitlich früh in Pension - DER SPIEGEL
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Bundesbeamte gehen mehrheitlich früh in Pension

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Eine deutliche Mehrheit der Bundesbeamten schafft es nicht bis zum Pensionsalter, sondern hört vorzeitig auf. Während in den vergangenen sechs Jahren insgesamt lediglich 4600 Staatsdiener im sogenannten Regelalter von 65 Jahren in Pension gingen, setzten sich im selben Zeitraum fast 11000 Beamte vorzeitig zur Ruhe. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des FDPAbgeordneten Volker Wissing hervor. Danach quittierten mehr als 3000 Beamte ihren Dienst zwischen 63 und 65 Jahren, etwa genauso viele setzten sich in noch jüngerem Alter zur Ruhe, und fast 4500 Staatsdiener schieden wegen Dienstunfähigkeit aus. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte die deutschen Unternehmen erst jüngst ermahnt, in ihrer Personalpolitik "wieder stärker auf ältere Arbeitnehmer zurückzugreifen".