Dominikanische Republik ist Fluchtburg deutscher Krimineller - DER SPIEGEL
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Dominikanische Republik ist Fluchtburg deutscher Krimineller

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Deutsche Kriminelle tauchen in Scharen in der Dominikanischen Republik unter, um sich der Strafverfolgung in der Bundesrepublik zu entziehen. Wie der SPIEGEL berichtet, haben sich Betrüger, Steuerhinterzieher, Drogendealer und Pädophile in dem Karibikstaat niedergelassen; das Bundeskriminalamt spricht von einem "Rückzugsraum für gesuchte Straftäter". Die lockeren Einreisebestimmungen machen es ihnen leicht, in das Land einzureisen und sich unter die mehr als 30000 deutschen Residenten zu mischen. "Nirgendwo sonst", zitiert das Magazin einen hochrangigen deutschen Diplomaten, "versammelt sich eine so schlimme Mischpoke von Deutschen." Vor dem Chemnitzer Landgericht müssen sich jetzt drei Sachsen verantworten, die im Verdacht stehen, im April 2003 ein deutsches Paar in der Karibikrepublik ermordet zu haben. Der Fall zeige exemplarisch, "wie mutmaßliche Schwerkriminelle ihre heimlichen Grabenkriege in die Dominkanische Republik verlagern", so die Staatsanwaltschaft.