Bavaria wird vorerst keinen neuen Chef bekommen
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Ein eher überraschendes Ergebnis hatte die Gesellschafterversammlung der Münchner Produktionsfirma Bavaria Film am Donnerstag vergangener Woche: Der Posten des über die ARD-Schleichwerbeaffäre gestürzten Bavaria-Chefs Thilo Kleine bleibt danach weiter vakant - und zwar offenkundig auf Dauer. Wie Eingeweihte berichten, soll der kaufmännische Geschäftsführer Dieter Frank das Unternehmen zunächst allein weiterführen - Franks Vertrag läuft noch bis Anfang 2007. In diesem Zeitraum soll die komplexe Firmenstruktur der Bavaria mit ihren derzeit insgesamt 31 Tochterfirmen oder Beteiligungen in eine Holding umgewandelt werden, deren Vorsitz dann neu besetzt werden soll.