Vermarktungspartner Sportfive kassiert Millionen von Hertha BSC - DER SPIEGEL
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Vermarktungspartner Sportfive kassiert Millionen von Hertha BSC

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Die rund 34 Millionen Euro Schulden von Hertha BSC erklären sich auch aus dem Vertrag, den der Bundesliga-Club mit seinem Vermarktungspartner Sportfive geschlossen hat. So behält die Agentur nicht nur 20 Prozent der Erlöse aus dem Verkauf der Sponsoring- und Fernsehrechte an Europacupspielen als Vermittlungsprovision ein. Die Hamburger Makler kassieren auch ein Fünftel der Einnahmen aus dem Verkauf der TV-Rechte der Bundesliga, die zentral von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vermarktet werden. In der vergangenen Saison, in der Hertha BSC von der DFL rund 14Millionen Euro TV-Geld erhielt, entgingen dem Club so etwa 2,8 Millionen Euro. Die geheim gehaltene Vereinbarung, die noch bis zum Ende der Saison 2008/2009 gilt, wurde vor sechs Jahren geschlossen. Damals senkte Sportfive auf öffentlichen Druck ihren Provisionssatz für den Verkauf der von ihr vermakelten Hertha-Rechte von 40 auf 20 Prozent – und ließ sich dieses scheinbare Entgegenkommen mit der Beteiligung an den üppigen TV-Einnahmen aus der Bundesliga bezahlen.