Bundeswehrärzte trainieren in südafrikanischer Slum-Klinik
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Zur Vorbereitung auf Einsätze im Ausland lässt die Bundeswehr seit einiger Zeit Militärmediziner in Südafrika ausbilden. An der "Chris Hani Baragwanath"-Klinik im Johannesburger Armenviertel Soweto üben Bundeswehr-Fachärzte für Chirurgie den Umgang mit Notfällen, die in heimischen Hospitälern eher selten vorkommen, vor Ort aber alltäglich sind: Schusswunden, Hieb- und Stichverletzungen sowie andere Folgen von Gewaltakten. Gemäß einer Vereinbarung der Sanitätsdienste der Streitkräfte bleiben die Ärzte jeweils für drei Monate an dem Krankenhaus, das auch südafrikanische Militärmediziner schult.