Bundesagentur für Arbeit lässt sich für sechs Millionen Euro weiter von McKinsey beraten
Anders als bislang angekündigt lässt sich die Bundesagentur für Arbeit auch im nächsten Jahr von der Consultingfirma McKinsey beraten. Die Experten des Düsseldorfer Unternehmens sollen neue sogenannte Handlungsprogramme entwickeln, mit denen Arbeitslose besser unterstützt und die Beschäftigungsmaßnahmen wirkungsvoller eingesetzt werden können. Dafür will die Nürnberger Behörde im nächsten Jahr über sechs Millionen Euro ausgeben. Gut die Hälfte davon stammt aus nicht abgerufenen Mitteln dieses Jahres. Der Rest sind zusätzliche Gelder. Der Mc-Kinsey-Auftrag hatte in der Vergangenheit massive Kritik provoziert, weil die Firma zuvor schon für die Hartz-Kommission der Bundesregierung tätig war und so angeblich einen Wettbewerbsvorsprung gegenüber der Konkurrenz besaß. Die Bundesagentur hatte bis vor kurzem angegeben, dass der McKinsey-Auftrag Ende dieses Jahres auslaufe.