Neue Eigner des Berliner Verlags fordern bis zu 21 Prozent Rendite
Nach der Übernahme des Berliner Verlags ("Berliner Zeitung", "Berliner Kurier") durch ein Konsortium um den britischen Investor David Montgomery haben die neuen Eigentümer in einer internen Präsentation erstmals ihre Erwartungen benannt. Dem Vortrag des Sprechers der Geschäftsführung Peter Skulimma zufolge soll das Ergebnis des Verlags von den für dieses Jahr erwartet 14,5 Millionen Euro auf 16,58 Millionen im nächsten, 23,8 Millionen im Jahr 2007 und 26,7 im Jahr 2008 steigen. Zum Vergleich: Nach den bisherigen internen Prognosen hatte der Verlag für 2008 ein Plus von 16,3 Millionen erwartet und prognostiziert - das heißt, die neuen Eigentümer erwarten einen Gewinnsprung von 10,4 Millionen Euro. Ähnlich ambitioniert sind der Präsentation zufolge die Vorgaben für die Umsatzrendite: Sie soll von 12 Prozent in diesem Jahr stufenweise auf 21 Prozent im Jahr 2008 steigen. Laut der Präsentation ist der bislang weitgehend schuldenfreie Verlag durch den Deal jetzt mit Verbindlichkeiten in Höhe von 95 Millionen Euro belastet.