SPD will Minijobs durch Kombilöhne ersetzen
Um niedrig entlohnte Arbeitsplätze zu fördern, plant die SPD, die heutigen Minijobs durch ein neues Kombilohn-Modell zu ersetzen. Das berichtet das Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL unter Berufung auf ein Papier der SPD-Bundestagsfraktion. Danach soll künftig ein allgemeiner "Freibetrag bei den Sozialabgaben eingeführt werden", der um "entsprechende steuerrechtliche Regelungen ergänzt werden könne", so das Papier. Dadurch würde die derzeitige "Trennung in sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und Minijobs aufgehoben". Das Modell soll die Sozialabgabenlast reduzieren und "gerade im Niedriglohnbereich zusätzliche Arbeitsplätze schaffen", heißt es weiter. Die SPD werde das Konzept bereits in den nächsten Wochen "offensiv debattieren", sagte der SPD-Arbeitsmarktexperte Klaus Brandner dem SPIEGEL.