Sächsische Sicherheitsbehörden früher über NPD-Aussteiger informiert
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Sächsische Sicherheitsbehörden waren weitaus früher über die Ausstiegspläne der abtrünnigen NPD-Parlamentarier informiert als bisher bekannt. Der nun ausgetretene NPD-Abgeordnete Mirko Schmidt hatte sich schon Mitte 2005 schriftlich an den damaligen Innenminister und heutigen Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU) gewandt. Daraufhin hätten sich die Sicherheitsbehörden bei ihm gemeldet. Bisher hatte der sächsische Verfassungsschutz stets beteuert, Schmidt habe sich direkt an den Dienst gewandt, danach sei er in das Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten aufgenommen worden. Der Geheimdienst versicherte, er habe nie offensiv in den Reihen der NPD-Landtagsfraktion nach Aussteigern gesucht.