Robbie Williams hatte 2005 die bestverkaufte Platte Deutschlands / Universal war der erfolgreichste Plattenkonzern
Robbie Williams' neues Album ist 2005 mit Abstand die meistverkaufte CD in Deutschland gewesen: Der englische Popstar verkaufte im vergangenen Jahr rund 760.000 Exemplare seines Albums. Abgeschlagen auf den Plätzen zwei und drei liegen Greenday und Madonna mit jeweils rund 320.000 Platten, knapp gefolgt von Coldplay, den Söhnen Mannheims und Rammstein, so die Berechnungen führender Plattenkonzerne auf der Basis von Media-Control-Zahlen. Damit unterschieden sich die deutschen Musikvorlieben 2005 deutlich von denen der Amerikaner: Auf dem größten Musikmarkt der Welt war Mariah Carey mit fast fünf Millionen verkauften Alben der erfolgreichste Star, gefolgt vom Rapper 50 Cent und Kelly Clarkson. Die erfolgreichste deutsche Plattenfirma war im vergangenen Jahr Universal: Der Berliner Musikkonzern konnte vor allem dank deutscher Bands wie Juli und Tokio Hotel beim Umsatz rund zwei Prozent auf knapp über 300 Millionen Euro zulegen, obwohl das bundesweite Musikgeschäft insgesamt erneut deutlich einbrach. Auch bei den Marktanteilen legte Universal zu und landet mit 32 Prozent klar vor dem bisherigen Spitzenreiter Sony BMG, der 2005 nur noch knapp 27 Prozent des deutschen Musikgeschäftes erobern konnte.