Bahn-Chef Mehdorn gesteht Fehler bei Umzugsdebatte ein - DER SPIEGEL
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Bahn-Chef Mehdorn gesteht Fehler bei Umzugsdebatte ein

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Bahn-Chef Hartmut Mehdorn hat persönliche Fehler bei den Verhandlungen mit der Hansestadt Hamburg um einen möglichen Umzug der Konzernspitze an die Elbe eingestanden: "Hier hätten wir besser kommunizieren müssen", sagte Mehdorn in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Ich war wie wohl alle überrascht und betroffen, welche schnelle Wendung unsere Gespräche mit Hamburg genommen haben." Mehdorn weiter: "Asche auf unser Haupt." Zugleich schloss er nicht aus, dass man mit Hamburg "mal wieder ins Gespräch kommen" könne. Genauso könne er sich vorstellen, dass "wir auch in anderen Hafenstädten noch interessante Optionen finden. Wir müssen uns dort engagieren, wo der Verkehr anfällt." Mehdorn rechnet damit, dass die Bundesregierung Teile der Deutschen Bahn AG schon Ende 2007 an die Börse bringen könnte. Zugleich wies er im Gespräch mit dem SPIEGEL Forderungen des Bundesrechnungshofs nach einer Aufspaltung des Konzerns ebenso zurück wie den Vorwurf der Kontrolleure, der Konzern schöne seine Bilanzen: "Da werden abenteuerliche Behauptungen aufgestellt. Mir war auch neu, dass der Bundesrechnungshof zuständig ist, wenn es um strategische Fragen des weltweiten Logistikgeschäfts geht."