Arbeitslosengeld-Kürzung erzeugt zusätzlichen Verwaltungsaufwand
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Die Kürzung des Arbeitslosengeldes II für junge Erwerbslose wird in der Arbeitsverwaltung erheblichen bürokratischen Aufwand erzeugen. So müssen wegen der Maßnahme nach Schätzung der Nürnberger Bundesagentur für Arbeit rund 700000 Bescheide zusätzlich bearbeitet werden. Außerdem könnten die Jobcenter dabei nicht auf die Hartz-IV-Software zurückgreifen, da das System zu große Mängel aufweise. Deshalb müssten die Bescheide weitgehend per Hand bearbeitet werden.