Geldregen für Deutsche-Bank-Mitarbeiter - DER SPIEGEL
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Geldregen für Deutsche-Bank-Mitarbeiter

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Deutsche Bank hat in den vergangenen Tagen einen wahren Geldregen über ihre Investmentbanker niedergehen lassen. Im Durchschnitt kassierte jeder der 13492 Mitarbeiter, die Ende 2005 bei der sogenannten Corporate and Investment Bank tätig waren, 415.000 Euro in Form von Gehalt und Bonus. Das sind pro Mitarbeiter im Durchschnitt 21 Prozent mehr als 2004. Insgesamt wurden, so die Zahlen der Bank, mit 5,6 Milliarden Euro mehr als ein Drittel der Erträge aus dem Geschäft an die Mitarbeiter überwiesen. Da das Ergebnis vor Steuern im Investmentbanking sogar um 57 Prozent nach oben ging, warb Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann bei seinen führenden Mitarbeitern in London, Frankfurt und New York um Verständnis, dass die leistungsabhängigen Boni nicht im gleichen Maße steigen könnten. Stattdessen versprach er, den Bargeldanteil bei den Anfang Februar ausgezahlten Boni zu erhöhen. In den vergangenen Jahren wurden im Durchschnitt etwa ein Viertel in Aktien bezahlt. Dieser Anteil sinkt nun nach Auskunft von Insidern auf etwa 15 Prozent, nur bei hochrangigen Mitarbeitern ist er deutlich höher.