Darstellung von Ex-Kanzler Schröder und Staatssekretär Pfaffenbach zur Bürgschaft für Gasprom-Kredit sind zweifelhaft - DER SPIEGEL
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Darstellung von Ex-Kanzler Schröder und Staatssekretär Pfaffenbach zur Bürgschaft für Gasprom-Kredit sind zweifelhaft

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Die Deutsche Bank widerspricht der Darstellung des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, wonach der russische Konzern Gasprom auf Kredite deutscher Banken zum Bau einer Gasleitung verzichten werde. "Uns gegenüber hat Gasprom bislang nicht erklärt, dass sie kein Interesse mehr an dem Kredit haben", sagte Deutsche-Bank-Vorstandsmitglied Tessen von Heydebreck dem Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL. Nach Auskunft der beiden beteiligten Kreditinstitute Deutsche Bank und KfW war bis zum Freitagabend keine Absage aus Moskau eingetroffen. Gasprom wolle in der Angelegenheit lediglich etwas Ruhe einkehren lassen, bevor das Geschäft eventuell weiterbetrieben wird, berichtet das Magazin. Heydebreck widerspricht zudem der Darstellung von Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Pfaffenbach, die beiden Banken hätten die Bundesregierung im Oktober zur Eile gedrängt, schnell eine Bürgschaft für den Milliardenkredit zu beschließen. "Wir haben ganz sicher keinen Druck gemacht", sagte der Manager dem SPIEGEL. "Aus unserer Sicht hätte die ganze Angelegenheit auch noch warten können."