WM-Eröffnungsfeier: Redeverbot für Beckenbauer - DER SPIEGEL
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WM-Eröffnungsfeier Redeverbot für Beckenbauer

Der Kaiser redet viel und gern. Doch beim Höhepunkt seiner Karriere muss OK-Chef Franz Beckenbauer schweigen. Die Fifa will ihn bei der Eröffnungsfeier nicht sprechen lassen.
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Hamburg - Zwischen dem WM-Veranstalter Fifa und den Verantwortlichen für die Eröffnungsfeier ist es nach Informationen des SPIEGEL am Donnerstag zu einem massiven Streit über die Rednerliste gekommen: Das Protokoll der Fifa sieht demnach vor, dass lediglich Bundespräsident Horst Köhler und Fifa-Präsident Joseph Blatter bei dem Fest am 9. Juni in München - vor dem Anstoß der Begegnung Deutschland gegen Costa Rica - sprechen dürfen. Eine Ansprache von Franz Beckenbauer, Chef des WM-Organisationskomitees (OK), soll es nicht geben. Bei den vergangenen WM-Turnieren, etwa in Frankreich und Südkorea/Japan, war jedoch der Auftritt des jeweiligen OK-Chefs selbstverständlich.

Vor allem der WM-Kulturbeauftragte André Heller soll sich über den Verzicht auf Beckenbauer empört haben. Die Fifa erklärte dazu, man äußere sich nicht zu protokollarischen Einzelheiten, Details der Feier seien geheim. Der "Kaiser" selbst reagierte auf die Nachricht am Freitag gelassen. Darüber rege er sich nicht auf, kommentierte Beckenbauer.

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