CDU will Einwanderung ins Grundsatzprogramm aufnehmen - DER SPIEGEL
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CDU will Einwanderung ins Grundsatzprogramm aufnehmen

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Einen grundlegenden Kurswechsel in ihrer Einwanderungspolitik bereitet die CDU vor – zumindest programmatisch. Angesichts eines steigenden Altersschnitts in der deutschen Bevölkerung spricht sich die Partei in einer Vorlage für das neue Grundsatzprogramm erstmals dafür aus, die demografischen Probleme des Landes auch über den Zuzug von Ausländern zu lösen. Eine "familienorientierte Bevölkerungspolitik" müsse die "gezielte Zuwanderung dringend benötigter Fachkräfte erreichen", heißt es in dem Papier, das die CDU-Grundsatzkommission in der vergangenen Woche beraten hat. Nötig sei eine Einwanderungspolitik, "die die Zuwanderung von gesuchten Arbeitnehmern in den nationalen Arbeitsmarkt ermöglicht und steuert". Damit bricht die CDU mit einem Grundsatz ihrer bisherigen Politik: Bislang hatte es die Partei immer abgelehnt, die Überalterung in Deutschland mit Einwanderung auszugleichen.