Bürokratieabbau kostet 8,4 Millionen
Der von der Bundesregierung angestrebte Abbau von Bürokratie ist nicht nur eine höchst bürokratische Angelegenheit - sondern obendrein teuer: Insgesamt 8,4 Millionen Euro kostet das Vorhaben allein im Jahr 2007. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Abgeordneten Volker Wissing (FDP) hervor. Und obwohl der Staatssekretär im Innenministerium, Hans Bernhard Beus, in der Antwort mehrfach betont, dass für die "Steuerung der Daueraufgabe Bürokratieabbau" in der Regel keine "eigenen Organisationseinheiten" und keine neuen Stellen geschaffen werden sollen, fallen die "Mehrausgaben für Personal und Sachkosten" laut des Schreibens beim Statistischen Bundesamt an - vor allem für "das zentrale Vorhaben der Bundesregierung zum Bürokratieabbau, der Bürokratiekostenmessung". 3,4 Millionen Euro dieser Summe muss die Bundesbehörde selbst aufbringen, den Rest erhalten die Wiesbadener Beamten aus dem Bundeshaushalt 2007.