Camp für Eufor-Soldaten im Kongo noch immer nicht fertig - DER SPIEGEL
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Camp für Eufor-Soldaten im Kongo noch immer nicht fertig

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Wegen organisatorischer Probleme leben auch vier Wochen nach der geplanten Fertigstellung des Eufor-Camps im Kongo rund 500 Soldaten aus 18 Nationen, darunter viele der 280 Bundeswehrsoldaten, in provisorischen Unterkünften. Die Küche steht noch nicht. Es fehlen Toiletten und Duschen. Die Zelte wurden nur locker aufgebaut, denn der Untergrund muss noch betoniert werden; ab Ende September ist in Kinshasa mit heftigen Regenfällen zu rechnen. In den ersten Wochen hatte die deutsche Einsatzleitung die Soldaten zunächst im Grand Hotel von Kinshasa unterbringen müssen, zum Preis von bis zu 155 Dollar für das Zimmer und 25 Dollar für ein Frühstück. Für weitere 10.000 Dollar wurde ein Haus gemietet. Nach Schätzungen sind so bislang rund 250.000 Dollar Mehrkosten entstanden. Verantwortlich für den Aufbau und den Betrieb des Lagers ist ein in der Branche weitgehend unbekannter spanischer Unternehmer. Ob die Mehrkosten auf die Firma abgewälzt werden könnten, ist ungewiss. Der Grund für die Verzögerung liege "außerhalb unseres Verantwortungsbereichs", betont das Unternehmen. Auch im Eufor-Hauptquartier in Geltow bei Potsdam macht man vor allem die schwierigen Verhältnisse im Einsatzland für die Probleme verantwortlich, schließt aber Schadenersatzforderungen nicht aus.