Rund 100 Millionen Euro Siemens-Schwarzgeld flossen über Dubai - DER SPIEGEL
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Rund 100 Millionen Euro Siemens-Schwarzgeld flossen über Dubai

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In der Affäre um schwarze Kassen des Siemens-Konzerns sollen laut Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL rund 100 Millionen Euro über das Wüstenemirat Dubai abgeflossen sein – unter anderem über eine Firma namens Fiberlite. Von dort aus ging ein Teil der Gelder über Briefkastenfirmen in der Karibik auf die Schweizer Konten eines ehemaligen griechischen Siemens-Managers. Der Grieche war bis Anfang April in der Chefetage des griechischen Siemens-Com-Ablegers beschäftigt. Über ihn, so vermuten Ermittler, könnten Bestechungsgelder an staatliche Institutionen geflossen sein. Gezahlt wurde angeblich für Aufträge im Rahmen der Olympischen Spiele 2004 in Athen für ein Sicherheitssystem sowie weitere Großprojekte, darunter womöglich Arbeiten im Zusammenhang mit der Athener U-Bahn. Inzwischen ermittelt auch die Athener Staatsanwaltschaft. Auf den Schweizer Konten des Siemens-Managers lagerten nach Erkenntnissen Ermittler zuletzt mehr als 30 Millionen Euro.