Wirtschaftsministerium plant steuerliche Förderung des Investivlohns - DER SPIEGEL
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Wirtschaftsministerium plant steuerliche Förderung des Investivlohns

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Nach Überlegungen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) sollen Arbeitnehmer künftig jährlich bis zu 1200 Euro ihres Lohnes in ihrem Unternehmen steuerfrei investieren dürfen. Das geht aus einem Eckpunktepapier von Beamten des BMWi für Ressortchef Michael Glos (CSU) zum Investivlohn hervor. Dieser Höchstbetrag sei "erforderlich, aber auch angemessen", heißt es in der Vorlage. Die Mitarbeiter- Beteiligung dürfe die Mobilität der Arbeitnehmer aber nicht einschränken. "Die Übertragbarkeit der Beteiligung bei einem Wechsel des Arbeitgebers sollte ohne steuerliche Nachteile möglich sein", schreiben die Beamten. Sie schlagen ihrem Minister vor, das bestehende 5. Vermögensbildungsgesetz zu einem Mitarbeiterbeteiligungsgesetz weiterzuentwickeln. Das Engagement der Belegschaften an ihrem Unternehmen solle "strikt freiwillig sein, und zwar für beide Seiten", heißt es in dem Papier. Weil die Belegschaft bei einer solchen Konstruktion einen Teil des unternehmerischen Risikos übernehme, sollte die "Mitarbeiter-Beteiligung grundsätzlich nicht mit Altersvorsorge verwechselt oder vermengt werden".