Rente mit 67 verschlechtert die Rendite auf eingezahlte Beiträge
Die Einführung der Rente mit 67 wird das Verhältnis von Beiträgen und Leistungen in der gesetzlichen Alterskasse weiter verschlechtern. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Demnach wird sich für Senioren, die im Jahr 2020 in Ruhestand gehen, die Rendite auf die eingezahlten Beiträge um knapp vier Prozent verringern. Für jüngere Versicherte erwartet die Behörde höhere Einbußen. Dazu kommt es, weil die Versicherten bei der Rente mit 67 länger Beiträge zahlen, aber kürzer Altersgeld beziehen. Laut Analyse der Beamten von Arbeitsminister Franz Müntefering wird sich die Rendite der Rente alleinstehender Männer von derzeit 3,5 Prozent bis zum Jahr 2020 auf 2,7 Prozent verringern.