Warnung vor Racheakten an Deutschen im Libanon - DER SPIEGEL
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Warnung vor Racheakten an Deutschen im Libanon

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Vor Racheakten im Zusammenhang mit dem Einsatz der Deutschen Marine im Nahost- Konflikt warnen die deutschen Sicherheitsbehörden. Das "deutsche Engagement" im Rahmen der Uno-Friedensmission habe "bei einigen radikalen libanesischen Strömungen zu einer veränderten und teilweise feindseligen Haltung gegenüber Deutschland und damit auch den im Libanon lebenden Deutschen geführt", heißt es in einem Rundschreiben der deutschen Botschaft in Beirut. Hintergrund ist ein Hinweis der Nachrichtendienste auf mögliche Anschläge gegen Bundesbürger. Es sei "nicht auszuschließen, dass es vereinzelt zu feindseligen oder sogar gewalttätigen Handlungen gegen Deutsche im Libanon" kommen könne, so das Auswärtige Amt. Auch die deutsche Botschaft gilt als gefährdet. Die Diplomaten raten insbesondere davon ab, "Fahrten und Reisen zu unternehmen, die nicht unbedingt nötig sind". Bei der Arbeit sollten sich Deutsche an "bekannten und sicheren Örtlichkeiten aufhalten". Als weiteres Motiv für mögliche Attentäter gilt das konsequente Vorgehen deutscher Ermittler gegen die beiden Libanesen Dschihad Hamad und Youssef al-Hajdib, die im Sommer zwei Kofferbomben in deutschen Zügen deponiert haben sollen.