Finanzausschuss des Bundestages beschäftigt sich mit Phoenix-Pleite - DER SPIEGEL
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Finanzausschuss des Bundestages beschäftigt sich mit Phoenix-Pleite

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Mit der Entschädigung der Anleger der im Jahre 2005 durch einen Betrugsskandal pleitegegangenen Vermögensverwaltung Phoenix Kapitaldienst beschäftigt sich nun auch der Bundestag. Im Finanzausschuss wird am 28. Februar darüber debattiert, wie die fällige Entschädigungssumme aufgebracht wird. Insgesamt steht jedem der 30 000 Betroffenen eine gesetzlich garantierte Summe von bis zu 20000 Euro zu. Doch in dem Entschädigungsfonds der Vermögensverwalter befinden sich nur etwa acht Millionen Euro. Das Finanzministerium schlägt deshalb vor, die Summe von bis zu 300 Millionen Euro beispielsweise über die KfW vorzustrecken. Die 770 Vermögensverwalter, die in den Fonds einbezahlen, sollen dann über Jahre hinweg die Rückstände aus ihren Gewinnen abstottern. Das aber gefährdet vor allem in den Augen der Union den Finanzplatz Deutschland. Denn – so die Befürchtung – die enorme finanzielle Belastung könnte viele der Firmen in existentielle Schwierigkeiten bringen oder dazu bewegen, ihren Sitz nach Österreich oder in die Schweiz zu verlegen.