Bundesagentur für Arbeit will neue Rücklagen einrichten - DER SPIEGEL
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Bundesagentur für Arbeit will neue Rücklagen einrichten

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Um ihre wachsenden Überschüsse unterzubringen, baut die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit neue milliardenschwere Rücklagen auf. Das geht aus einer internen Aufstellung für den Verwaltungsrat der Behörde hervor. Danach sollen rund drei Milliarden Euro in eine sogenannte Liquiditätsvorsorge fließen, die für die "unterjährige Liquiditätssicherung" sowie "kurzfristige konjunkturelle Schwankungen" vorgesehen ist. Weitere 2,5 Milliarden Euro gehen dem Papier zufolge in einen Vorsorgefonds, aus dem die Behörde später die Pensionen für ihr beamtetes Personal bezahlen will. Zudem will die Behörde eine neue "Investitionsrücklage für Beschaffungen" einrichten, deren Höhe noch nicht näher beziffert ist. Vergangene Woche gab Agenturchef Frank-Jürgen Weise bekannt, dass seine Behörde allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres beträchtliche Überschüsse erzielt hatte.