Länderminister verpflichten sich auf weitreichende Integrationsmaßnahmen - DER SPIEGEL
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Länderminister verpflichten sich auf weitreichende Integrationsmaßnahmen

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Integrationspolitiker aller Bundesländer haben sich am vergangenen Donnerstag auf weitreichende Maßnahmen zur besseren Eingliederung von Migranten geeinigt. Ausgearbeitet wurde das Papier im Auftrag der vor zwei Wochen erstmals veranstalteten Integrationsministerkonferenz. Die zuständigen Politiker fordern vor allem mehr Personal für Schulen mit einem hohen Anteil an Migrantenkindern. Hier sollen die Klassenfrequenzen gesenkt, mehr Sozialarbeiter eingestellt und Pädagogen rekrutiert werden, die selbst Einwanderer sind. Außerdem setzen sich die Minister für frühe Sprachtests bereits in Kindergärten ein, um Defizite rechtzeitig ausgleichen zu können. Auch die Kenntnis der Herkunftssprache soll an den Schulen gefördert werden. Die Länder wollen zudem stärker Migranten bei der Existenzgründung beraten und Altenpflege fördern, die Belange von Einwanderern berücksichtigt. Die unter Leitung des schleswig-holsteinischen Innenministers Ralf Stegner (SPD) und des nordrhein-westfälischen Integrationsministers Armin Laschet (CDU) erstellten Selbstverpflichtungen sollen im Juni von den Ministerpräsidenten genehmigt werden und den Beitrag der Länder zu Bundeskanzlerin Angela Merkels Integrationsgipfel im Juli bilden.