Transrapid-Unglück: Chaos im Leitstand - DER SPIEGEL
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Transrapid-Unglück Chaos im Leitstand

Acht Monate nach dem schweren Unfall auf der Transrapid-Versuchsstrecke im niedersächsischen Lathen offenbart ein Gutachten des Eisenbahn- Bundesamts organisatorisches Chaos im Leitstand der Testanlage – und entlastet einen Mitarbeiter vom Verdacht der fahrlässigen Tötung.
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Hamburg - Bislang galt der Mann als mitverantwortlich für den Zusammenprall des Zugs mit einem Werkstattwagen, bei dem 23 Menschen starben. Der Mitarbeiter sollte zwar als "2. Leitstandsoperator" die Arbeit des Fahrdienstleiters überwachen, der die durch das Sonderfahrzeug versperrte Strecke für den Zug freigegeben hatte. Nach Einschätzung der Gutachter habe es aber weder "eine klare Aufgabenbeschreibung noch eindeutige Handlungsanweisungen" für den Job gegeben. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück prüft nun die Einstellung des Ermittlungsverfahrens, will aber noch ein weiteres Gutachten abwarten.