SPD-Bundestagsabgeordnete drücken sich vor Afghanistan- Reise - DER SPIEGEL
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SPD-Bundestagsabgeordnete drücken sich vor Afghanistan- Reise

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Auf geringe Resonanz bei den SPD-Bundestagsabgeordneten ist die Aufforderung von Fraktionschef Peter Struck gestoßen, sich vor den Abstimmungen über die Verlängerung der Bundeswehr-Mandate in Afghanistan selbst ein Bild vor Ort zu verschaffen. Trotz mehrfacher Ermahnungen will sich nur ein knappes Dutzend der 222 SPD-Abgeordneten über die Arbeit der deutschen Soldaten und die Aufbausituation insgesamt informieren. In zwei Gruppen sollen sie nun Ende August und Anfang September nach Kabul und in den Norden des Landes gebracht werden. Struck hatte gehofft, mit dem Anschauungsunterricht die Zahl der Gegenstimmen bei den Abstimmungen im Herbst begrenzen zu können. Am häufigsten genannter Grund für das Desinteresse der Genossen: Die Terminkalender sind angeblich voll.