Subventionen des Bundes sinken deutlich - DER SPIEGEL
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Subventionen des Bundes sinken deutlich

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die Finanzhilfen des Bundes werden von derzeit 5,8 Milliarden Euro auf rund 5 Milliarden Euro im Jahr 2011 sinken. Das geht aus Berechnungen des Bundesfinanzministeriums (BMF) für den neuen Subventionsbericht hervor, der Anfang August im Bundeskabinett beschlossen wird. "Wesentlichen Anteil an dem Rückgang haben die Hilfen für das Wohnungswesen", heißt es in einer internen Vorlage des BMF. Sie sinken in den nächsten vier Jahren von jetzt einer Milliarde Euro um 330 Millionen Euro. Im nächsten Jahr wird der Bund für direkte Subventionen 5,6 Milliarden Euro ausgeben. Der größte Anteil entfalle mit 62,6 Prozent auf die gewerbliche Wirtschaft, der Wohnungsbau bekommt 15,6 Prozent, die Landwirtschaft 12,8 Prozent, heißt es in dem Papier. Seit 1998 haben sich die direkten Unterstützungszahlungen aus der Bundeskasse nahezu halbiert. Damals gab der Bund 11,4 Milliarden Euro an direkten Subventionen aus. Bei den Steuervergünstigungen dominiert noch immer die Eigenheimzulage. Sie schlägt im kommenden Jahr mit Steuermindereinnahmen von 1,9 Milliarden Euro zu Buche.