Buback erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesanwaltschaft - DER SPIEGEL
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Buback erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesanwaltschaft

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Michael Buback, der Sohn des im April 1977 von RAF-Terroristen in Karlsruhe ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, hat schwere Vorwürfe gegen die Bundesanwaltschaft erhoben: "Ich habe den Eindruck, dass die Bundesanwaltschaft meinen Bemühungen, etwas zur Aufklärung beizutragen, skeptisch gegenübersteht", erklärte er dem SPIEGEL. Es sei "unglaublich", dass bestimmte Erkenntnisse aus Vernehmungen und Befragungen in der Karlsruher Behörde nicht mehr auffindbar seien. "Es verletzt uns, dass die Bundesanwaltschaft seit über 25 Jahren über solch brisante Erkenntnisse verfügte, aber uns Angehörigen nicht einmal einen vertraulichen Hinweis auf den angeblichen Täter gegeben hat." Dabei habe seine Familie "all die Jahre geglaubt, dass nichts unversucht gelassen wurde, um den Mord an meinem Vater und seinen Begleitern aufzuklären". Dies sei eine "Pflicht des Staates". Zugleich warf er dem Bundesanwalt Rainer Griesbaum, der früher mit RAF-Verfahren befasst war und heute erneut ermittelt, Befangenheit vor. "Angesichts der Fragen zu diesem Verfahren wäre es wohl besser, wenn eine andere Person diese Ermittlungen leitete." Zu dem gesamten Vorgang erklärte Buback im SPIEGEL: "Es ist wie ein böser Traum."