Analyse kommt zu dem Schluss, dass sich der Deutschlandfonds für die Arbeitnehmer nicht lohnt
Das von der SPD entwickelte Modell für eine stärkere Unternehmensbeteiligung von Beschäftigten wäre womöglich ausgerechnet für die Arbeitnehmer ein schlechtes Geschäft. Das geht aus einer Analyse von MetallRente hervor, dem Pensionsfonds in der Metall- und Elektroindustrie. Die Vorsorgeexperten kommen in ihrer Studie zu dem Schluss, dass der von SPD-Chef Kurt Beck propagierte "Deutschlandfonds" nicht einmal halb so viel Rendite abwerfen würde wie das bestehende Angebot zur staatlich geförderten Altersvorsorge. Grund ist die unterschiedliche staatliche Förderung. Für private Altersvorsorge in Form einer Betriebs- oder Riesterrente gibt es erhebliche staatliche Zulagen. Steuern und Sozialbeiträge fallen auch nach den jüngsten Plänen der Bundesregierung nicht an. Das SPD-Konzept eines Deutschlandfonds hingegen sieht lediglich die deutlich kleineren Steuervorteile vor, die der Staat bei vermögenswirksamen Leistungen gewährt.