Steinbrück muss in diesem Jahr weniger Schulden aufnehmen - DER SPIEGEL
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Steinbrück muss in diesem Jahr weniger Schulden aufnehmen

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Nur noch rund 14 Milliarden Euro an neuen Schulden muss Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) in diesem Jahr aufnehmen. Das geht aus dem Nachtragshaushalt für 2007 hervor, der an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet wird. Im bislang gültigen Haushaltsplan hatte Steinbrück eine Nettokreditaufnahme von 19,6 Milliarden Euro vorgesehen. Dank sprudelnder Steuereinnahmen hätte der Finanzminister die Neuverschuldung noch viel weiter senken können. Doch Steinbrück entschied sich dafür, Privatisierungserlöse in großem Umfang in die Zukunft zu verschieben. Diese Maßnahme macht es ihm in den nächsten Jahren möglich, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen, auch wenn die Konjunktur nicht mehr so gut laufen würde wie derzeit. Der Nachtragshaushalt war nötig geworden, weil die Bundesregierung neue Ausgaben beschlossen hatte, die noch nicht etatisiert waren.