ADAC zweifelt an EU-Zahlen zu Todesfällen durch Feinstaub- Belastung - DER SPIEGEL
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ADAC zweifelt an EU-Zahlen zu Todesfällen durch Feinstaub- Belastung

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Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) zweifelt an den EU-Zahlen zu den jährlichen Toten durch die Feinstaub-Belastung in Deutschland. Unter Berufung auf ein Gutachten der TU Cottbus und des Umweltbundesamts errechnet der ADAC Berlin- Brandenburg jährlich rund 4800 tödliche Erkrankungen durch kleinste Staubpartikel, die Lungenkrebs, Asthma oder Herz-Kreislauf-Schwächen auslösen können. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas verweist dagegen auf 310.000 Feinstaub-Tote laut "Studien der Weltgesund-heitsorganisation, die nicht strittig sind". In Deutschland gingen danach etwa 70.000 Todesfälle auf die Luftbelastung durch Feinstaub zurück. Zur Überprüfung der "Verhältnismäßigkeit" der neuen Umweltzonen, für die Autofahrer Plaketten erwerben müssen, erwägt der ADAC Klagen vor den Verwaltungsgerichten.