Vertraulicher Bericht belegt Ausrüstungsmängel - DER SPIEGEL
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Vertraulicher Bericht belegt Ausrüstungsmängel

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Bei den Bundeswehrtruppen in Afghanistan bestehen nach einem Bericht des Hamburger Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL erhebliche Ausrüstungsmängel. Das Magazin beruft sich auf einen vertraulichen Bericht des Generals Dieter Warnecke, der bis vor kurzem Kommandeur der Soldaten am Hindukusch war. Unter anderem gebe es nicht genug gepanzerte Fahrzeuge. Es fehlten auch Störsender gegen ferngesteuerte Sprengfallen sowie Fernmelde-Ausrüstung. Mit Blick auf die mögliche Beteiligung an einer schnellen Eingreiftruppe weise der General darauf hin, dass dringend Hubschrauber benötigt würden, die auch nachts fliegen könnten. Die Teilnahme an der Eingreiftruppe, so DER SPIEGEL weiter, sei nach Aussage des SPDFraktionsvorsitzenden Peter Struck unbedenklich und vom bisherigen Bundestagsmandat gedeckt. Nach den Worten Strucks sei die Mission ohnehin schon "ein echter Kampfeinsatz". Wenn die Bundeswehr neue Aufgaben übernehme und die Ausbildung für die afghanische Armee verstärke, wolle sich der SPD-Politiker auch nicht gegen eine Erhöhung der maximalen Truppenstärke von derzeit 3500 sperren. Struck erklärte dem Magazin dazu wörtlich: "Wenn der Generalinspekteur erklärt, dass er mehr Soldaten braucht, hat er meine Rückendeckung."