Steinbrück warnt SPD vor Linksruck - DER SPIEGEL
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Steinbrück warnt SPD vor Linksruck

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Trotz des Überraschungserfolgs der SPD-Linken und Agenda-Kritikerin Andrea Ypsilanti dürfe die SPD nicht "nach links unten schielen". Diese Auffassung vertritt der stellvertretende SPD-Vorsitzende und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im SPIEGEL. Der Wahlerfolg Ypsilantis sei "maßgeblich entschieden worden, weil Roland Koch eine völlig abwegige Konfrontation lostrat, die er verloren hat". Das Thema soziale Gerechtigkeit sei zwar ein wichtiges Thema, "aber nicht hinreichend für Wahlsiege – sonst hätte die SPD in Niedersachsen mehr Erfolg haben müssen", so der Minister. Die SPD müsse daran arbeiten, Deutschland "ökonomisch in der Champions League zu halten", und dabei die Gesellschaft, die erkennbar auseinander gerate und sich spalte, zusammenhalten. Weitere Koalitionen mit den Linken schloss Steinbrück aus. Die Partei sei "heute und absehbar in den westdeutschen Ländern nicht regierungsfähig".