DGB kritisiert Mindestlohn-Gesetze von Arbeitsminister Scholz
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Gesetzentwürfe von Arbeitsminister Olaf Scholz zur Einführung von branchenbezogenen Mindestlöhnen zurückhaltend bewertet. Zwar gingen die Vorhaben in die richtige Richtung, heißt es in einer internen Stellungnahme. Zugleich seien die vorgesehenen Regelungen aber vielfach zeitraubend und nicht sachgerecht, berichtet das Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL in seiner neuesten Ausgabe. Der DGB fordere deshalb weiter einen einheitlichen Mindestlohn für alle Branchen, so das Papier weiter. Nur dieser sei in der Lage, bei Vollzeitarbeit Armut zu verhindern.