Medien-Bischof Fürst übt scharfe Kritik am österlichen Fernsehprogramm - DER SPIEGEL
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Medien-Bischof Fürst übt scharfe Kritik am österlichen Fernsehprogramm

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Bischof Gebhard Fürst übt scharfe Kritik am Fernsehprogramm rund um die Osterfeiertage. „Das ist ein Angriff auf die öffentliche Ordnung! Wenn der Staat Tanzveranstaltungen verbietet und gleichzeitig im Fernsehen Mord und Totschlag stattfinden, kann der Bürger die Plausibilität von staatlichen Regelungen nicht mehr nachvollziehen“, sagt Fürst, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, im Gespräch mit dem Hamburger Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. Besonders kritisiert Bischof Fürst private Sender auch über deren Osterprogramm hinaus: Menschen würden dort vorgeführt werden, damit andere sie auslachen könnten. „Sendungen wie ‚Deutschland sucht den Superstar‘ verletzen die Menschenwürde. Die Hemmschwelle, auch im echten Leben mit Menschen entwürdigend umzugehen, sinkt durch solche Formate noch weiter.“