Rentenkompromiss kostet 13 Milliarden Euro
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Die Stiftung Marktwirtschaft, eine wirtschaftsliberale Denkfabrik, kritisiert den jüngsten Rentenkompromiss der Bundesregierung. Die außerplanmäßige Erhöhung der Altersbezüge in diesem und im nächsten Jahr werde Beitrags- und Steuerzahler rund 13 Milliarden Euro kosten, hat deren Rentenexperte, der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Bernd Raffelhüschen ausgerechnet. Sollte der Riester-Faktor, der die jährliche Rentensteigerung mindert, abgeschafft werden, summierten sich die Belastungen für die Alterskassen bis 2030 auf 115 Milliarden Euro. "Statt Berechenbarkeit und Nachhaltigkeit gilt nun die Rente nach Gutsherrenart", kritisiert Stiftungsvorstand Michael Eilfort im SPIEGEL.