Arbeitnehmerflügel der Union kritisiert Mindestlohn-Pläne - DER SPIEGEL
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Arbeitnehmerflügel der Union kritisiert Mindestlohn-Pläne

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Der Arbeitnehmerflügel der Union verlangt Änderungen an den Mindestlohn-Gesetzen von Arbeitsminister Olaf Scholz. "Tarifverträge müssen Vorrang behalten vor staatlichen Eingriffen", fordert der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Unions- Fraktion, Ralf Brauksiepe. Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft wendet sich insbesondere gegen die geplante Regelung, dass in Branchen mit geringer Tarifbindung Entgeltverträge zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften durch gesetzliche Mindestlöhne verdrängt werden können. "Dies gefährdet die Tarifautonomie", kritisiert Brauksiepe. Der CDU-Experte lehnt zugleich den Scholz-Vorschlag ab, die Zeitarbeit in das Entsendegesetz aufzunehmen. Dadurch würde ein existierender Tarifvertrag der Christlichen Gewerkschaft ausgehebelt. Das würde Arbeitsplätze gefährden, warnt Brauksiepe.