Spitzenkandidat Maget fordert von SPD-Führung Einlenken bei Pendlerpauschale - DER SPIEGEL
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Spitzenkandidat Maget fordert von SPD-Führung Einlenken bei Pendlerpauschale

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Der Spitzenkandidat der SPD für die bayerische Landtagswahl, Franz Maget, fordert von der Bundes-SPD, sich nicht länger gegen die Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale zu sperren. "In einem Flächenland wie Bayern und angesichts steigender Benzinpreise müssen die Arbeitnehmer entlastet werden. Ich erwarte von meiner Partei noch vor der Bayern-Wahl ein klares Signal in Richtung Arbeitnehmer, dass es Entlastungen geben wird", sagte Maget dem Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL. "Auch ich finde, es war ein Fehler, die alte Pendlerpauschale abzuschaffen", so Maget weiter. "Wir sollten so schnell wie möglich zu ihr zurückkommen, spätestens nach dem Urteil des Verfassungsgerichts im Herbst." Zugleich verlangte Maget ein Ende der parteiinternen Debatten über den Zustand der SPD. "Ich erwarte größere Geschlossenheit und klare inhaltliche Botschaften", so Maget. "Die SPD hat durchaus ein großes Wählerpotential, auch in Bayern. Wir schöpfen es derzeit nur nicht richtig aus, weil wir zu viel übereinander reden und uns mit Personalfragen wie der Kanzlerkandidatur aufhalten. Das muss aufhören." Die SPD habe erstmals seit vielen Jahren in Bayern die Chance, die absolute Mehrheit der CSU zu brechen. Er peile für die SPD ein Ergebnis "25 Prozent plus x" an.