Konflikt zwischen VW-Betriebsrat und Porsche verschärft sich
Zwischen Porsche und dem VW-Betriebsrat verschärft sich der Streit. Er dreht sich jetzt nicht nur um die Mitbestimmung in der Porsche-Holding, sondern auch um die Rechte des VW-Aufsichtsrats. Auf der Sitzung des VW-Kontrollgremiums am vergangenen Dienstag stellten die Arbeitnehmervertreter den Antrag, dass Verträge zwischen der VW-Tochter Audi und Porsche künftig der Zustimmung des VW-Aufsichtsrats unterworfen werden sollen. Porsche sei der größte, nicht aber der alleinige Aktionär und dürfte keine Sonderrechte in Anspruch nehmen. Kommt der Antrag durch, würde dies die Zusammenarbeit zwischen Porsche und Audi erschweren. Die Kapitalvertreter konnten sich nicht auf eine Ablehnung des Antrags einigen. Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch vertagte die Abstimmung auf die nächste Sitzung.